Energie der Elemente

Wissen — Von Peter Lustig am 27. 04., 2010 um 07:48

Kohle, Erdags, Erdöl – Fossile Rohstoffe bestimmen über unser aller Leben. Egal ob in den Megacities der Industrieländer oder in den Slums der dritten Welt, wo immer auf unserem Planeten ein Energieverbraucher existiert, ist diese Form der Energie nicht weit entfernt.


Die Ökologie definiert fossile Enerrgieträger als Speicher. Genauer als Speicher von Sonnenenergie einer längst vergangenen Zeit, im Zuge des Kohlenstoffkreislaufes. Allerdings haben alle Speicher die Eigenschaft, früher oder später unweigerlich leer zu werden. Laut Experten soll es, fossile Rohstoffe betreffend, bereits in 200 Jahren soweit sein.

Energie einsparen

Ein möglicher Lösungsansatz wäre das Hinauszögern dieser Jahrsmarke. Möglicherweise durch die Entwicklung von energiesparenden Maschinen, vielleicht auch durch das Anbohren der letzten noch verbleibenden Erdölvorkommen am Nordpol und in der Antarktis. Lösungen für dieses Problem gibt es viele, tatsächlich nachhaltig ist allerdings nur eine – Das schrittweise Umrüsten auf erneuerbare Energien. Der Grund, warum der Umstieg so schleppend verläuft, liegt möglicherweise daran, dass die Idee, Autos und andere Ernergieverbraucher mit erneuerbarer Energie zu versorgen, noch relativ jung ist. Dabei ist diese Art der Energie doch älter als fossile Brennstoffe selbst und nicht etwa ein neuer Öko-Trend, als der sie oftmals dargestellt wird. Erneuerbare Energien sind und waren ständig und immer um uns herum.
Bestes Beispiel hierfür ist die Sonnenenergie. Sie entspricht nach wissenschaftlichen Berechnungen in etwa dem Zehntausendfachen des menschlichen Strombedarfs. Bildlich ausgedrückt: Eine Fläche an Solarkollektoren, welche die größe von Österreich hat, würde ausreichen, um die gesammte Welt mit Energie zu versorgen. Auf einer Weltkarte entspräche das einem kleinen Punkt, der theoretisch über die Wüsten dieses Planeten aufgeteilt werden könnte.
Um eine umstrittenere Variante der erneuerbaren Energie handelt es sich bei der Wasserkraft. Einerseits ist sie effektiv, andererseits kommen hier ökologische und ethische Aspekte hinzu. Zahlreiche Flusskraftwerke stehen beispielsweise im Gegensatz zu den Naturreichtümern mancher Länder und in wiederum anderen Staaten müssen für den Bau eines Staudammes zahlreiche Menschen umgesiedelt werden.

Erneuerbare Energien als ernstzunehmende Alternative

Eine Alternative von erneuerbaren Energien bildet, insbesondere in flachen Gebieten, die Nutzung von Windkraftwerken. Auch wenn zu ihr in letzter Zeit Stimmen laut wurden, nach welchen Windkraftanlagen den Vogelbestand bedrohe, so zeigen Zahlen die Banalität diesees vermeintlichen Problems auf: Pro Jahr müssen im Schnitt 0,5 Vögel pro Windanlage daran glauben.
Um die Nutzung der vier Elemente Licht, Wasser, Wind und Erde zu vollenden, fehlt einzig noch die Biomasse-Nutzung. Bei ihr bedient man sich aller Bestandteile der Erde, welche schnell nachwachsen.
Die Nutzung der vier Elemente ist also die Energie von morgen. Die Voraussetzungen sind da, das einzige, was zum Umrüsten der Energieverbraucher jedoch noch fehlt sind die rund 100.000 Mrd. US-Doller, die das ganze kosten würde.

Der Stromrechner: Tarife für Ökostrom im Vergleich

Erneuerbare Energien finden sich auch in den Stromprodukten zahlreicher Stromanbieter wieder. Einige von ihnen haben sich vollständig auf das Thema Ökostrom konzentriert, andere bieten Tarife für Ökostrom „so nebenbei“ an. Möchte man sich bewusst für Strom, erzeugt aus Erneuerbaren Energien, entscheiden, so sollte der Stromrechner für den Vergleich der zahlreichen Angebote auf dem Strommarkt bemüht werden. Der Stromrechner zeigt dabei nicht nur die günstigsten Stromanbieter für Ökostrom auf, sondern gibt auch die Möglichkeit, direkt online zu dem gewünschten Ökostrom-Tarif zu wechseln. Interessante Informationen zu Energie durch Holz Heizung Pelletsheizung und Hackschnitzelheizung erhalten Sie auf der verlinkten Seite. Generell sollte man gerade mit den natürlichen Ressourcen sparsam umgehen. Wassersparen im Haushalt z.B. kann sich sehr positiv auf die Wasserrechnung auswirken.

Foto: Heidi Baldrian – Fotolia.com

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